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10.11.2013

Walli, der Walnussbaum hat viele Fans in der Kita Kunterbunt

Dissen. Die Aufregung unter den Kindern ist groß in der Kita Kunterbunt in Dissen. „Kommst du wegen Walli?“ wird der Vereinssprecher des „Vereins für eine lebenswerte Umwelt e. V.“ bei seinem Eintreffen zur Baumpflanzaktion von einem Knirps gefragt.

Bürgermeister Hartmut Nümann wird mit den Worten „Das ist aber ein schöner Walli!“ von einem der Kinder begrüßt. Walli ist etwa 4 Meter groß, noch ziemlich „dünn“ und ein Walnussbaum, der nun als Höhepunkt des ersten Umweltprojektes zwischen der Kita und dem Verein auf dem Gelände der Kita gesetzt werden soll.


Besonders stolz ist eine Gruppe Vorschulkinder, die mit der Kindergarten-Leiterin Sandra Kundt und ihrem Team die „Pflanzfeier“ vorbereiten durften. Sie sind auch die Ersten, die nun bis zu ihrer Einschulung im nächsten Jahr Wallis Paten und Pfleger sind. Sie werden den Walnussbaum in seiner saisonalen Entwicklung begleiten. Die Verantwortung der Kinder für den Baum geht schon so weit, dass sie bereits jetzt an einem Schal für den Winter stricken – damit es dem Baum nicht zu kalt wird. Im folgenden Jahr wird die Verantwortung an die nächsten Vorschulkinder übertragen, die sich jetzt schon darauf freuen.


Sandra Kundt bezeichnete das erste gemeinsame Umwelt-Projekt zwischen Verein und Kita als vollen Erfolg, da die Kinder mit Begeisterung und Freude bei der Sache waren, sich einen Namen für „ihren Baum“ überlegten, ein Gedicht zu seiner Setzung lernten und so viel über den Baum und seine Funktion für eine lebenswerte Umwelt lernten. Selbst die Eltern, Großeltern und Geschwister wurden eingespannt und mussten nun z. B. überlegen, wie das Blatt eines Nussbaums aussieht. Walli hat übrigens in der Nähe der Kita bereits einen Freund, der Walter heißt und in der Reihe „Baum des Jahres 2008“ entlang des Dissener Baches steht.


Einig waren sich Verein und Kita nach dieser guten Zusammenarbeit zukünftig weitere Umwelt-Projekte zu planen und durchzuführen, was auch die Zustimmung des Bürgermeisters fand, der das gemeinsame Umwelt-Projekt als gelungen und für alle lehrreich bezeichnete.


 

Janosch Kisch



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