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24.03.2016

Integrierte Gesamtschule in Dissen jetzt!

Wir dürfen nicht warten! Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann und wie genau es zu einer Integrierten Gesamtschule in Dissen kommt. Beide Räte, von Bad Rothenfelde und Dissen, sind einstimmig dafür.

Dass Nachbargemeinden, wie Hilter und Bad Laer auf den ersten Blick Schwierigkeiten mit dieser Entwicklung haben ist verständlich, geht es doch um Schülerwanderungen zwischen den Gemeinden und die durch demographischem Wandel prognostizierten sinkenden Schülerzahlen. Doch für Dissen und Bad Rothenfelde lauten Prognosen anders. Hier gibt es sogar Bevölkerungszuwachs und in Dissen in besonderem Maße bei Kindern und Jugendlichen. Zudem kann eine Kooperation zwischen den Schulen auch die Schulstandorte Bad Laer und Hilter aufwerten und den gesamten Südkreis für junge Familien attraktiver gestalten.

 

Es kann aber nicht allein der Landkreis das ausschlaggebende Votum abgeben. Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich eine IGS mit Standort Dissen sehr gut vorstellen, eine Befragung der Eltern soll vorbereitet werden. Ein Lamentieren und Verzögern, ob noch vor der Kommunalwahl der Landkreis ein Votum zum Besten gibt, ist nicht gut für den Schulstandort Dissen-Bad Rothenfelde. Wenn nicht bald handfeste Entscheidungen für Dissen getroffen werden, wird der Schulstandort sowohl weitere Schüler, als auch die besten Lehrkräfte verlieren und Dissen damit eine wichtige Daseinsgrundlage, um weiterhin als Wirtschaftsstandort attraktiv zu sein. Es kann nicht im Interesse des Landkreises liegen Orte auszubluten. Oder ist die Kreisumlage doch nicht so wichtig?

 

Der Dissener Rat befasst sich gerade mit der notwendigen Vergrößerung der Schulmensa und somit auch der zukünftigen Nutzung des Schulstandortes. Dieses Vorhaben, und viele andere Investitionen in die Schulinfrastruktur, wird die Stadt Dissen finanziell stark beanspruchen. So, dass ich mich frage, wie sich der Landkreis, der durch die Steuerumlage zwar Gelder zu recht bekommt, bei Investitionen für eine IGS in Dissen verhält? Nehmen ja, geben nein? Sollte diese Frage etwa schon zu weit gehen? Ich sage nein. Der Landkreis hat die Pflicht für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinden zu sorgen. Der besondere Bedarf einer integrierenden Schule für den Industriestandort Dissen liegt offensichtlich auf der Hand.

 

Es gibt schon viele Menschen in Dissen, die sich gute Gedanken um den Schulstandort machen. Machen wir es gemeinsam!

 

Wilhelm Meyer zu Erpen



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